Webseite erstellen lassen: So geht’s richtig.

Eine professionelle Unternehmenswebsite ist heute unverzichtbar – doch wie läuft die Erstellung eigentlich ab? Welche Schritte sind nötig, was kostet es, und worauf solltest du achten?

Inhalt zum Guide:

Einige Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber kaufst, unterstützt du unsere Arbeit – ohne Mehrkosten für dich. Wir empfehlen nur Tools und Produkte, die wir selbst nutzen und die wirklich zu unserem Ansatz passen.

Warum eine professionelle Unternehmens-website wichtig ist:

Eine professionelle Unternehmenswebsite ist entscheidend, um online sichtbar zu sein, Vertrauen aufzubauen und potenzielle Kunden zu gewinnen.
Bild: Warum eine professionelle Unternehmens-website wichtig ist.

Mehr als nur eine digitale Visitenkarte – warum eine gute Website dein Unternehmen voranbringt.

Stell dir vor, du suchst nach einem Dienstleister – sei es ein Architekt, eine Steuerberatung oder eine Marketing-Agentur. Was machst du als Erstes? Wahrscheinlich googelst du.

Und genau das tun auch deine potenziellen Kunden. Eine professionelle Website ist heute mehr als nur eine digitale Visitenkarte – sie ist oft der erste Berührungspunkt mit deinem Unternehmen.

Deine Website als zentraler Marketing-Hub

In modernen Marketing-Strategien ist die Website das Fundament. Alle Kanäle – sei es Social Media, E-Mail-Marketing oder Google Ads – führen hierhin. Aber eine Website allein reicht nicht.

Sie muss überzeugen. Eine unübersichtliche, langsame oder veraltete Seite führt dazu, dass Besucher abspringen, bevor sie dein Angebot überhaupt verstanden haben.

Was eine gute Unternehmenswebsite ausmacht:

Damit deine Website ihr volles Potenzial entfaltet, muss sie drei zentrale Funktionen erfüllen:

  • Sichtbarkeit: Eine Website, die bei Google nicht gefunden wird, existiert für viele potenzielle Kunden nicht. SEO ist daher keine Option, sondern Pflicht.

  • Überzeugungskraft: Besucher müssen sofort verstehen, was du anbietest, warum du der richtige Anbieter bist und welchen Mehrwert sie erwarten können. Klare Botschaften, gutes Design und starke Inhalte sind hier entscheidend.

  • Conversion-Fokus: Eine Website ohne klare Handlungsaufforderung (Call-to-Action) ist wie ein Schaufenster ohne Eingangstür. Ob Kontaktformular, Terminbuchung oder Angebotsanfrage – es muss einfach sein, den nächsten Schritt zu gehen.

Ohne eine professionelle Website verschenkst du Potenzial

Viele Unternehmen verlassen sich auf Social Media oder Empfehlungsmarketing. Das kann kurzfristig funktionieren, skaliert aber nicht nachhaltig.

Eine gut optimierte Unternehmenswebsite sorgt für kontinuierlichen, planbaren Zustrom an Leads und Kunden – und das rund um die Uhr.

Kurz gesagt: Wer heute online nicht professionell aufgestellt ist, verliert Kunden an die Konkurrenz. Eine hochwertige Website ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in langfristiges Wachstum.
Kernpunkt
Deine Webseite ist oft der erste Berührungspunkt mit deinem Unternehmen.

Welche Möglichkeiten gibt es, eine Website erstellen zu lassen?

Es gibt vier Möglichkeiten, eine Website erstellen zu lassen: Agentur, Freelancer, Baukasten oder Hybrid? – jede mit eigenen Vor- und Nachteilen.
Bild: Welche Möglichkeiten gibt es, eine Website erstellen zu lassen?

Agentur, Freelancer, Baukasten oder eine Hybrid-Lösung – welche Lösung passt zu deinem Unternehmen?

Wie findest du die beste Methode, um deine Website erstellen zu lassen? Die Wahl der richtigen Lösung hängt von mehreren Faktoren ab: Budget, Zeit, technische Kenntnisse und langfristige Ziele.

Hier ein kurzer Überblick:

  1. Webdesign-Agentur: Ideal für Unternehmen, die eine individuelle, strategische und professionell entwickelte Website mit langfristiger Betreuung benötigen.
  2. Freelancer: Eine flexible Alternative zur Agentur – oft günstiger, aber mit begrenzteren Ressourcen.
  3. Website-Baukasten: Eine schnelle und günstige DIY-Lösung, die aber Know-how in Branding, Design, Content und SEO erfordert.
  4. Hybrid-Lösung: Die Brücke zwischen Baukasten und professioneller Betreuung – effizient, bezahlbar und mit technischer Unterstützung.
Überlege dir, wie viel Zeit du investieren kannst und welche Anforderungen deine Website erfüllen muss. Die beste Lösung ist die, die dein Unternehmen langfristig unterstützt.

Option 1: Eine Webdesign-Agentur beauftragen

Ideal für: Unternehmen, die eine professionelle, strategische Lösung suchen, die langfristig Leads generiert.

Warum es für dein Marketing sinnvoll ist:

  • Agenturen denken nicht nur in Design, sondern auch in Performance: SEO, Ladegeschwindigkeit und Conversion-Optimierung sind von Anfang an integriert.
  • Du erhältst eine individuell entwickelte Website, die mit deinem Unternehmen wächst.
  • Strategie, Content und Technik werden aufeinander abgestimmt – ein entscheidender Vorteil für dein digitales Marketing.

Mögliche Herausforderungen:

  • Höhere Investitionen, aber langfristig oft kosteneffizienter.
  • Längere Entwicklungszeiten im Vergleich zu Baukästen.

Option 2: Mit einem Freelancer zusammenarbeiten

Ideal für: Unternehmen mit klaren Anforderungen, die eine budgetfreundlichere Lösung suchen.

Warum es für dein Marketing funktionieren kann:

  • Freelancer sind oft günstiger als Agenturen, was bei kleineren Budgets attraktiv ist.
  • Du hast direkten Kontakt zum Entwickler und kannst agiler arbeiten.
  • Einige Freelancer sind auf bestimmte Branchen spezialisiert und können gezielt passende Lösungen anbieten.

Mögliche Herausforderungen:

  • Qualität und strategische Weitsicht variieren stark – nicht jeder Freelancer versteht Conversion-Optimierung und SEO.
  • Skalierung ist schwierig: Wenn dein Unternehmen wächst, könnte die Website schnell an ihre Grenzen stoßen.
  • Keine durchgängige Betreuung – du musst dich selbst um Updates, Sicherheit und Optimierung kümmern.

Option 3: Website-Baukasten – Schnell, aber begrenzt

Ideal für: Neugründer, Startups oder junge Unternehmer mit viel Zeit, die selbst eine Website erstellen möchten.

Warum es für dein Marketing (nur bedingt) sinnvoll ist:

  • Günstige oder sogar kostenlose Möglichkeit, eine Website zu erstellen.
  • Einfache Bedienung ohne technisches Wissen.
  • Schnell online – perfekt für kleine Projekte oder kurzfristige Landingpages.

Mögliche Herausforderungen:

  • Jahrelange Erfahrung nötig für echten Erfolg: Eine Website, die wirklich Traffic bringt, erfordert weit mehr als nur ein schönes Design.
  • Komplexität unterschätzt: Erfolgreiche Websites erfordern das Zusammenspiel vieler Disziplinen – Branding, Design, Content, Marketing, Entwicklung und SEO. Diese Fähigkeiten kann man nicht über Nacht erlernen.
  • Frage von Zeit vs. Geld: Wer viel Zeit hat und sich intensiv einarbeiten will, kann hier eine Lösung finden. Wer schnelle, professionelle Ergebnisse braucht, sollte eine andere Option wählen.
  • Eingeschränkte Design- und Funktionsmöglichkeiten im Vergleich zu individuellen Lösungen.

Option 4: Hybrides Webdesign – professionelle Umsetzung mit modernen Tools

Ideal für: Unternehmen, die eine professionelle Website möchten, ohne sich selbst um Design, Entwicklung oder technische Details zu kümmern.

Warum es für dein Marketing sinnvoll ist:

  • Design & Entwicklung durch einen Webdesigner: Ein Experte übernimmt die Gestaltung und Umsetzung.
  • Nutzung professioneller Baukästen: Tools wie WordPress, Tilda, Wix, Shopify, Webflow oder Framer ermöglichen eine effiziente Entwicklung ohne Abstriche bei Qualität und Flexibilität.
  • SEO & Monitoring inklusive: Automatisierte Prozesse sorgen für eine bessere Sichtbarkeit und technische Betreuung.
  • Geringere Kosten als eine Agentur: Professionelle Qualität ohne den vollen Agenturpreis.

Mögliche Herausforderungen:

  • Weniger individuell als eine komplett maßgeschneiderte Agentur-Website. Nicht für hochkomplexe Webprojekte geeignet.
  • Trotz No-Code braucht es Zeit: Die meisten Baukästen sind primär Design-Tools – wer sich selbst eine Website baut, muss Zeit investieren, um sie richtig zu verstehen. Besonders bei der Sichtbarkeit (SEO, Performance) sind Fachkenntnisse gefragt. Es ist letztlich eine Frage von Zeit vs. Geld: Wer Zeit hat und ein geringes Budget, kann sich einarbeiten. Wer schneller zu einer professionellen Website kommen will, investiert in eine betreute Lösung.
Kernpunkt
Die beste Lösung hängt von Budget, Zeit,
Know-how und Zielen ab.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Von günstig bis Premium – mit welchen Kosten musst du rechnen? Die Kosten für eine Website hängen stark von der gewählten Option ab. Hier ein Überblick:
Bild: Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Einmalige vs. laufende Kosten

Bei der Erstellung einer Website fallen sowohl einmalige als auch laufende Kosten an. Einmalige Ausgaben umfassen Design, Entwicklung und Einrichtung, während wiederkehrende Kosten für Hosting, Wartung und Updates anfallen.

Die folgende Tabelle gibt dir einen klaren Überblick über die einmaligen, monatlichen und jährlichen Kosten der verschiedenen Optionen. Welche Lösung die beste für dich ist, hängt von deinem Budget, deinem Zeitaufwand und deinen langfristigen Zielen ab.

I. Beispiel: Kosten einer Webdesign-Agentur

  • Einmalige Kosten: Eine professionelle Agentur erstellt deine Website maßgeschneidert, was zu hohen einmaligen Kosten führen kann, aber dir eine qualitativ hochwertige, auf dein Unternehmen abgestimmte Lösung bietet.
  • Monatliche Kosten: Dies sind oft laufende Kosten für die Wartung, Sicherheit und gelegentliche Updates.
  • Jährliche Kosten: Zusätzliche Kosten für Hosting, Domain und möglicherweise SEO-Optimierung und Marketing.
  • Beispiel: Du beauftragst eine Agentur, die dir eine maßgeschneiderte Website mit einzigartigem Design und spezifischen Funktionen erstellt. Die Kosten hierfür können im ersten Jahr 10.000–15.000€ betragen, mit jährlichen Kosten von etwa 2.000€ für Hosting und Wartung.

II. Beispiel: Kosten eines Freelancers

  • Einmalige Kosten: Freelancer bieten oft individuellere Lösungen als Baukästen und sind günstiger als Agenturen, können jedoch weniger umfassend sein.
  • Monatliche Kosten: Die laufenden monatlichen Kosten sind relativ gering, meist für Hosting und Wartung.
  • Jährliche Kosten: In den jährlichen Kosten sind auch die Plattformgebühren und Erweiterungen für die Website enthalten.
  • Beispiel: Ein Freelancer erstellt deine Website für 3.000€. Die jährlichen Kosten für Hosting und Wartung belaufen sich auf ca. 600€.

III. Beispiel: Kosten Website-Baukasten

  • Einmalige Kosten: Die initialen Kosten für einen Baukasten sind gering, oft nur für das Premium-Paket der Plattform oder für spezielle Designvorlagen.
  • Monatliche Kosten: Du zahlst eine monatliche Gebühr für den Baukasten-Service.
  • Jährliche Kosten: Diese Kosten beinhalten meist nur den Betrieb der Website, wie Hosting und Domain.
  • Beispiel: Du wählst einen Website-Baukasten wie Wix oder Shopify. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf etwa 20€, was jährlich etwa 240€ kostet. Die einmaligen Kosten für Premium-Vorlagen betragen ca. 150€.

IV. Beispiel: Kosten Hybrid-Lösung

  • Einmalige Kosten: Die Hybrid-Lösung kombiniert einen Website-Baukasten mit professioneller Betreuung, was zu mittelhohen Kosten führt.
  • Monatliche Kosten: Hier zahlst du für den Baukasten sowie für die laufende Unterstützung durch einen Webdesigner oder Agentur.
  • Jährliche Kosten: Ähnlich wie bei einer vollständigen Agenturlösung, aber oft günstiger.
  • Beispiel: Du nutzt einen Baukasten und beauftragst einen Webdesigner, der dich mit fortlaufendem Support unterstützt. Im ersten Jahr zahlst du etwa 3.000€ für die Erstellung und ca. 1.000€ für Wartung und Updates.
Kernpunkt
Die Kosten für eine Website hängen stark von der gewählten Methode ab.

Wie findet man den richtigen Anbieter für deine Unternehmens-website?

Eine professionelle Unternehmenswebsite ist heute unverzichtbar – aber welche Lösung passt zu deinem Unternehmen? Damit du die beste Entscheidung für dein Budget und deine Anforderungen triffst, zeigen wir dir, wie du die passenden Anbieter findest.
Bild: Wie findet man den richtigen Anbieter für deine Unternehmens-website?

So findest du eine Webdesign-Agentur:

Die Wahl der richtigen Webdesign-Agentur ist entscheidend für den Erfolg deiner Website.

Neben Design und Technik spielen Erfahrung, Kundenservice und Spezialisierung eine große Rolle.

So gehst du vor:

  • Google-Suche: „Webdesign Agentur [Stadt]“ eingeben & Bewertungen analysieren
  • Vergleichsportale: Plattformen wie Clutch.co & Sortlist nutzen, um Kundenbewertungen & Rankings zu prüfen. Versuche es auch auf wlw.de.
  • LinkedIn & Netzwerke: Empfehlungen aus der eigenen Branche einholen
  • Referenzen checken: Kundenprojekte & Portfolio der Agentur ansehen
  • Beratungsgespräche führen: Unverbindliche Erstgespräche nutzen, um Arbeitsweise & Expertise kennenzulernen

Durch diesen Prozess findest du eine Agentur, die zu deinem Budget, deinen Zielen und deinem Stil passt.

So findest du den richtigen Webdesign-Freelancer:

Freelancer bieten eine flexible und oft günstigere Alternative zu Agenturen. Besonders für kleinere Projekte oder Startups kann das die ideale Lösung sein. Doch wie findet man den passenden Freelancer?

  • Freelancer-Plattformen: Malt.de, Upwork, Freelancermap.de – Profile mit Bewertungen vergleichen
  • LinkedIn & XING: Direkt nach Webdesign-Freelancern suchen & Empfehlungen prüfen
  • Dribbble, Behance & Mobbin: Portfolio-Plattformen für Designer durchstöbern
  • Empfehlungen einholen: In Business-Communities oder Foren nach Erfahrungen fragen
  • Probetask oder kleines Projekt starten: Erst testen, dann langfristig zusammenarbeiten

Mit der richtigen Recherche findest du einen Freelancer, der dein Projekt effizient und professionell umsetzt.

Website-Baukasten: DIY-Lösung für kleine Budgets

Website-Baukästen ermöglichen es, eine Website selbst zu erstellen – ideal für Gründer mit Zeit, aber begrenztem Budget. Doch welcher Baukasten ist der richtige?

Die 10 bekanntesten Website-Baukästen
Wix – Einfach, viele Vorlagen
🎨 Squarespace – Designorientiert
🛠 WordPress.com – Flexibel, aber weniger als WordPress.org
👨‍🎨 Webflow – Für Designer mit mehr Kontrolle
🛍 Shopify – Speziell für Onlineshops
🚀 Framer – Modern, ideal für Startups
📐 Tilda – Minimalistisch & intuitiv
🇩🇪 Jimdo – Deutsche Lösung für kleine Unternehmen
📄 Strikingly – Perfekt für One-Pager
🔰 Weebly – Einfach & einsteigerfreundlich

So findest du den richtigen Baukasten:

  • Vergleichsseiten nutzen: z. B. ToolTester, Website Planet
  • Kostenlose Testversionen ausprobieren: Funktionen & Bedienung testen
  • YouTube-Tutorials ansehen: Workflow & Best Practices kennenlernen
  • Foren & Facebook-Gruppen beitreten: Echte Nutzererfahrungen lesen
  • Support & Community testen: Vor der Entscheidung Qualität prüfen
Durch Testen und Vergleichen findest du den Baukasten, der zu deinen Anforderungen passt. Weitere hilfreiche Tools gibt’s in unserem Kostenlosen Website Tools Guide.

📖 Lesestoff: WordPress vs. Tilda – Welches System passt besser?

Hybrid-Lösung: Baukasten mit professioneller Betreuung

Ein Mittelweg zwischen Do-it-yourself und Full-Service-Agentur: Du nutzt einen Baukasten, hast aber professionelle Unterstützung für Design, SEO und Wartung.

So findest du die richtige Hybrid-Lösung:

  1. Passenden Baukasten wählen: Webflow, Shopify, Framer, Tilda oder andere
  2. Freelancer oder Agenturen mit Erfahrung im gewählten System suchen
  3. LinkedIn & Freelancer-Plattformen nutzen, um Experten zu finden
  4. Erfahrungsberichte in Blogs & Foren lesen, um typische Probleme & Lösungen zu verstehen
  5. Pilotprojekt oder erste Beratung buchen, um die beste Kombination aus Baukasten & Betreuung zu testen

Die Hybrid-Lösung bietet Flexibilität mit professioneller Absicherung – ideal für alle, die Kontrolle behalten, aber nicht alles selbst machen wollen.

Tabelle: Webdesign Anbieter in Berlin

Tabelle: Vergleichsportale im deutschsprachigen Raum.

Kernpunkt
Der richtige Anbieter muss zu Budget, Zielen und Zeitplan passen.

Wie lange dauert es, eine professionelle Website erstellen zu lassen?

Die Dauer hängt stark von der gewählten Lösung und den internen Abläufen im Unternehmen ab.
Bild: Wie lange dauert es, eine professionelle Website erstellen zu lassen?
Ein häufiger Fehler ist es, nur die reine Entwicklungszeit zu kalkulieren – in der Praxis dauert es oft drei Mal so lange wie ursprünglich geplant. Warum?

▶︎ Interne Prozesse: Absprachen, Freigaben und Feedback-Schleifen kosten Zeit
▶︎ Fehlende Inhalte: Bilder, Texte oder Logos werden oft erst im Verlauf des Projekts erstellt.
▶︎ Ungeplante Änderungen: Neue Ideen oder zusätzliche Funktionen verzögern die Fertigstellung.
▶︎ Technische Abstimmungen: Hosting, Domain-Einstellungen oder Drittanbieter-Integrationen benötigen oft Klärung.

Hier ist eine grobe Orientierung, wie lange die Umsetzung je nach Methode dauern kann:

Webdesign-Agentur: Warum 4 bis 12 Wochen?

  • Komplexität: Eine Agentur wird deine Website individuell anpassen, was zu einer längeren Entwicklungszeit führt.

  • Faktoren: Die Zeit hängt von der Anzahl der Seiten, der benötigten Funktionen (z. B. E-Commerce), dem Designprozess und der Testphase ab. Bei komplexeren Projekten kann die Dauer auch 12 Wochen oder länger betragen.

  • Prozess: In der Regel gibt es mehrere Rückmeldeschleifen, Abstimmungen und ein detailliertes Briefing, was Zeit in Anspruch nimmt.

Freelancer: Warum 2 bis 8 Wochen?

  • Komplexität: Freelancer bieten oft flexible Zeitrahmen an, die je nach Auslastung und Projektumfang variieren.

  • Faktoren: Wenn du bereits ein klares Konzept und Design hast, kann die Fertigstellung schneller erfolgen. Ein Freelancer ist meist schneller als eine Agentur, da er oder sie sich auf ein Projekt konzentrieren kann.

  • Prozess: Ein Freelancer ist oft direkter erreichbar, was zu einer schnelleren Kommunikation und Umsetzung führen kann.

Website-Baukasten: Warum 1 bis 4 Wochen?

  • Komplexität: Wenn du einen Website-Baukasten wie Wix, Squarespace oder Tilda verwendest, kannst du deine Website innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen selbst erstellen.

  • Faktoren: Dies hängt davon ab, wie viel Zeit du in die Gestaltung und Anpassung investierst. Der Baukasten selbst liefert dir die Templates und Tools, aber du musst selbst das Design und die Inhalte einpflegen.

  • Prozess: Wenn du Erfahrung mit einem Baukasten hast und die Inhalte bereitstehen, kannst du in wenigen Tagen eine einfache Website erstellen. Wenn du jedoch zusätzliche Funktionen einbaust oder eine größere Website erstellst, kann es länger dauern.

Hybrid-Lösung: Warum 2 bis 6 Wochen?

  • Komplexität: Bei einer Hybrid-Lösung kombinierst du den Baukasten mit professioneller Unterstützung (z. B. für Design, SEO, oder maßgeschneiderte Funktionen).

  • Faktoren: Die Dauer ist flexibel, je nachdem, wie viel Unterstützung du von der Agentur oder dem Freelancer benötigst. Meistens ist dieser Prozess schneller als eine vollständige Agentur-Lösung, aber nicht ganz so schnell wie die DIY-Baukasten-Methode.

  • Prozess: Du nutzt die Baukasten-Tools, während die Profis sich um die komplexeren Elemente kümmern. Das spart Zeit, aber du musst mit der Unterstützung durch Fachleute rechnen.
Wenn du schnell online gehen willst, ist ein Baukasten die schnellste Lösung. Aber selbst hier gilt: Ohne fertige Inhalte zieht sich der Prozess.

Wer eine maßgeschneiderte Website mit professioneller Betreuung will, muss mit längeren Zeiten rechnen – und sollte immer das Dreifache der ursprünglich geplanten Zeit einkalkulieren.
Kernpunkt
Plane die dreifache Zeit ein – Verzögerungen liegen meist beim Unternehmen selbst.

Wie sieht die fortlaufende Betreuung einer Website aus?

Eine Website ist kein einmaliges Projekt – ohne regelmäßige Pflege verliert sie an Sichtbarkeit, Sicherheit und Performance.
Bild: Wie sieht die fortlaufende Betreuung einer Website aus?
Eine professionelle Website ist kein einmaliges Projekt – sie erfordert kontinuierliche Pflege, um sichtbar zu bleiben, technisch einwandfrei zu funktionieren und langfristig erfolgreich zu sein.

Jede dieser Optionen bietet eine unterschiedliche Herangehensweise und ist für bestimmte Bedürfnisse geeignet.

Egal, ob du die Betreuung selbst übernimmst oder sie auslagerst, eine kontinuierliche Wartung ist erforderlich, damit deine Website langfristig erfolgreich bleibt.

Die laufende Betreuung umfasst drei zentrale Bereiche:

Sichtbarkeit auf Google: SEO & Content-Optimierung

Um in den Suchergebnissen von Google ganz oben zu bleiben, ist es entscheidend, regelmäßig an der Website zu arbeiten. Ohne kontinuierliche Optimierungen kann die Sichtbarkeit stark sinken, während Mitbewerber schneller aufholen.

SEO-Arbeiten sind nicht einmalig, sondern müssen ständig angepasst werden, um die relevanten Keywords zu bedienen und die Website technisch fit zu halten.

Damit deine Website dauerhaft gut in den Suchergebnissen rankt, sind regelmäßige Maßnahmen nötig:

  • Technisches SEO: Ladezeiten optimieren, Fehler beheben, mobile Nutzerfreundlichkeit sicherstellen.
  • Content-Updates: Bestehende Inhalte aktualisieren, neue Blogartikel oder Landingpages erstellen.
  • Linkaufbau: Neue relevante Backlinks aufbauen, um die Autorität der Website zu steigern.
  • Keyword-Analyse: Trends beobachten und Inhalte auf aktuelle Suchanfragen ausrichten.

Monitoring & Wartung: Technische Stabilität sichern

Eine Website muss regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie reibungslos funktioniert. Ohne Wartung kann es zu technischen Problemen kommen, die die Nutzererfahrung negativ beeinflussen und dein Ranking bei Google schädigen.

Ein regelmäßiger Check von Updates, Fehlern und Performance ist unerlässlich, um die Stabilität zu garantieren.

Eine funktionierende Website ist essenziell für Nutzererfahrung und Ranking:
  • Regelmäßige Updates: CMS, Plugins und Themes aktuell halten.
  • Fehlermanagement: 404-Fehler, defekte Links und Sicherheitsprobleme beheben.
  • Performance-Checks: Ladezeiten und Servergeschwindigkeit überwachen.
  • Backups: Automatische Sicherungen, um Datenverluste zu vermeiden.

Analytics & Optimierung: Nutzerverhalten verstehen & verbessern

Ohne Analyse wirst du nie wissen, wie gut deine Website wirklich performt. Tools wie Google Analytics und A/B-Tests geben wertvolle Einblicke, die helfen, die Website gezielt zu verbessern.

Es ist entscheidend, regelmäßig zu prüfen, wie sich das Nutzerverhalten entwickelt, um die Website kontinuierlich zu optimieren und die Conversion-Rate zu steigern.

Daten helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Website zu optimieren:
  • Google Analytics & Search Console auswerten: Welche Seiten performen gut? Wo springen Nutzer ab?
  • A/B-Tests durchführen: Headlines, Call-to-Actions oder Layouts testen.
  • Conversion-Tracking: Verfolgen, wie viele Besucher zu Kunden werden.
  • Heatmaps nutzen: Analysieren, welche Bereiche am meisten geklickt werden.
Tipp:
Komplett maßgeschneiderte Lösungen erfordern oft einen festen Mitarbeiter oder eine Agentur, die sich kontinuierlich um Design, Updates und Wartung kümmert.

Website-Baukästen übernehmen viel von der technischen Wartung, aber sie haben ihre Grenzen.

Das Hybridmodell ist eine clevere Lösung: Es reduziert den Wartungsaufwand und ermöglicht es dir, Ressourcen auf strategische Aufgaben zu lenken, die ein Baukasten nicht abdecken kann – wie etwa SEO-Optimierungen, Content-Erstellung oder maßgeschneiderte Funktionen.

Fazit: Der richtige Weg zur eigenen Unternehmens-website

Bild: Fazit: Der richtige Weg zur eigenen Unternehmens-website
Eine professionelle Unternehmenswebsite ist mehr als nur ein schönes Design – sie muss funktional, sichtbar und nachhaltig erfolgreich sein.

Ob Agentur, Freelancer oder Baukasten: Die Wahl der richtigen Lösung hängt von Budget, Zeit und technischen Kenntnissen ab.

Wichtig ist, auch an die fortlaufende Betreuung zu denken, denn ohne regelmäßige Optimierung verliert jede Website an Sichtbarkeit und Leistung.

Wer langfristig wachsen will, sollte eine Lösung wählen, die nicht nur zum Start, sondern auch auf Dauer funktioniert.

Ich hoffe, dieser Guide hilft dir, die beste Entscheidung für dein Business zu treffen. Wenn du Fragen hast – melde dich gern!

Dein Michael Nelke 🍀


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